Jugend-WG „Zukunft Plus“ nach §§ 34, 35 SGB VIII


Im Mittelpunkt unseres pädagogischen Handelns im stationären Bereich für Jugendliche und junge Erwachsene steht die Entwicklung eines individuellen Lebenskonzepts und eine dauerhafte Verselbständigung. Im Fokus liegt dabei die Wohnfähigkeit der Jugendlichen / jungen Erwachsenen sowie ihre schulische bzw. berufliche Entwicklung. Diesbezüglich bieten wir unter anderem ein soziales Kompetenztraining, den Wohnführerschein, eine Wohnraumsimulation und ein berufliches Coaching an. Idealerweise verfügen die Jugendlichen / jungen Erwachsenen über erste Kompetenzen in Bezug auf ihre Selbständigkeit, sie gehen einer geregelten Tagesstruktur nach und sind an einer Erweiterung ihrer Kompetenzen zur eigenständigen Lebensführung interessiert.

Mit unserer Wohngemeinschaft „ZukunftPlus“ richten wir uns im Sinne eines integrativen Ansatzes an unbegleitete minderjährige Asylsuchende und an Jugendliche bzw. junge Erwachsene deutscher Herkunft. Die WG in der Tangermünder Str. umfasst drei Plätze. Die Betreuung und lebenspraktische Unterstützung in der WG erfolgt wochentags am Nachmittag und am frühen Abend. Dies kann durch individuelle Termine am Vormittag ergänzt werden. Die Wochenenden und die Feiertage sind in der Regel betreuungsfrei. Monatlich findet eine freizeitpädagogische Aktion am Wochenende statt. Jede*r Bewohner*in kann auf eine*n Bezugsbetreuer*in zurückgreifen, und wir legen großen Wert auf den gruppenpädagogischen Ansatz, zu dem unter anderem die wöchentlichen WG-Abende zählen.

Für wen Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 21 Jahren
Wann Stationäres Angebot
Wo Tangermünder Str., 12627 Berlin
Kontakt: Dr. Jörn Koepsell, joern.koepsell@metrumberlin.de, Tel: 0162.2861028
Katharina Gschneidner, katharina.gschneidner@metrumberlin.de,Tel: 0179.3470898

 

 

Das Jugendbüro "15plus"


Das Jugendbüro ist ein spezielles Angebot für Jugendliche und junge Erwachsene, welches sich eindeutig von den bestehenden Angeboten für Familien und Kinder abgrenzt. Denn die Arbeit mit dieser Zielgruppe stellt besondere Anforderungen in der Zusammenarbeit mit ihnen.

Wir gestalteten gemeinsam mit ihnen zwei Räume mit bedarfs- und altersgrerechter Ausstattung. So sind wir nun in der Lage, dauerhaft eine Kontakt- und Anlaufstelle vorzuhalten und einen Ort für Gruppen- und Einzelarbeit sowie Freizeitangebote gestalten zu können. Dies stellt auch eine Abgrenzung zur ausschließlich aufsuchenden Arbeit dar und soll die Entwicklung von "Komm-Strukturen" begünstigen.

Soziales Kompetenztraining


Das soziale Kompetenztraining holt junge Menschen von 15 bis 21 Jahren dort ab, wo sie sich in ihrer Entwicklung gerade befinden. Es stärkt sie in ihren eigenen Kompetenzen und versucht ihnen, ihre Inkompetenzen bewußt zu machen. Gemeinsam sollen diese sukzessive bearbeitet und abgebaut werden, so dass sie ihr Leben besser „in den Griff“ bekommen. Ziel ist es vor allem, dass sie ihr Leben bewußter zu gestalten lernen, um zufriedener mit sich selbst und schließlich erfolgreicher sein zu können.
Das zehn bis zwölfwöchige Training findet ca. zweimal jährlich statt und umfasst eine Gruppengröße von 8 bis 10 Teilnehmern.

Für wen Für junge Menschen von 15 bis 21 Jahren
Wann auf Nachfrage
Wo auf Nachfrage
Kontakt Herr Schürr, Tel: 0162.286 1024
Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wohnraumsimulator


Für wen Für Volljährige in Hilfen mit dem Ziel der Verselbständigung.
Wann  
Wo in der Trägerwohnung in Hellersdorf
Kontakt Christian Schürr, Tel.: 0162.286 1008
Kerstin Horak, Tel.: 0162.286 1024
Herr Pfitzner, Tel.: 0162.286 1003
Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Individualangebote für Jugendliche nach §§ 34, 35, 35 a i. V. m. § 41 SGB VIII


Das Betreute Einzelwohnen bzw. die Individualangebote soll den erzieherischen Bedarf für Jugendliche ab 15 Jahren bzw. junge Volljährige abdecken, die keine Rund-um-die-Uhr-Versorgung (mehr) brauchen oder annehmen können, und für die eine regelmäßige und verbindliche Betreuung notwendig und hinreichend ist. Sie sollten dafür sollten bereit und in der Lage sein, den Anforderungen eines Schulbesuches, einer Ausbildung oder einer Beschäftigung zu genügen. Ein Mindestmaß an Selbstständigkeit wird also vorausgesetzt.

 

Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung nach § 35 SGB VIII


Gemäß dem Gesetzestext soll die „Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung Jugendlichen gewährt werden, die einer intensiven Unterstützung zur sozialen Integration und zu einer eigenverantwortlichen Lebensführung bedürfen. Die Hilfe ist in der Regel auf längere Zeit angelegt und soll den individuellen Bedürfnissen des Jugendlichen Rechnung tragen.“ Typische Tätigkeiten sind die Schulung sozialer Kompetenzen, Integration im sozialen Umfeld, freizeitpädagogische Aktivitäten, Kontakte mit Schule/Ausbildung, sowie bei älteren Jugendlichen die Unterstützung bei Ämtergängen und das Halten einer eigenen Wohnung.